Contes Selbstkritik: "Bin ein bisschen desaströs"

Antonio Conte sieht in Sachen Transferpolitik Lernbedarf bei sich selbst

Seit dem Meistertitel in der vergangenen Saison hinkt der FC Chelsea in der Premier League deutlich hinter den Erwartungen hinterher. Die Kritik an Trainer Antonio Conte wächst.

Dem Italiener wird unter anderem vorgeworfen, dass sich der Verein auf dem Transfermarkt nicht ausreichend verstärkt hat. Doch anstatt die Schuld anderen zu geben, übte Conte nun Selbstkritik.

"Ich denke, ich bin ein bisschen desaströs darin, den Verein zu überreden, Spieler zu kaufen", sagte der Meistertrainer im Vorfeld der Montagspartie gegen West Brom (ab 21 Uhr im LIVETICKER): "Bei diesem Punkt kann ich mich sehr stark verbessern. Ich muss von anderen Trainern und Managern lernen. Ich muss mehr mit den Managern sprechen, die gut darin sind, ihre Vereine zu überzeugen, Geld auszugeben und Topspieler zu kaufen."


Bei den Blues wurde im vergangenen Sommer Marina Granovskaia als Sportdirektorin installiert, mit der Conte Differenzen nachgesagt werden. Letztlich hat jedoch immer Inhaber Roman Abramowitsch das letzte Wort bei Transfers.

Im Januar hatte Chelsea "nur" Ross Barkley, Emerson Palmieri und Olivier Giroud verpflichtet. Conte Wunschspieler wie Leonardo Bonucci oder Fernando Llorente wurden nicht verpflichtet.