Confed Cup: Mustafi: "Sonst wäre ich vielleicht Polizist geworden"

Shkodran Mustafi von Arsenal aus London

Sotschi.  Shkodran Mustafi (25) sagte einmal: "Keiner weiß, was für ein Mensch ich bin." Das macht neugierig. Vor dem Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft beim Confed Cup am Montag gegen Australien (17 Uhr/ZDF) gibt der Abwehrchef, der seit 2016 das Trikot des FC Arsenal trägt, Einblicke in seine Welt. Im Interview spricht der Sohn albanischer Eltern, die ursprünglich aus Mazedonien stammen, offen über seinen Glauben, den Verzicht auf Alkohol und darüber, was verhindert, dass er als Fußballstar die Bodenhaftung verlieren könnte.

Herr Mustafi, Sie haben gesagt: Egal was passiert, du hast immer dein Zimmer zu Hause, und eswird immer dein Zimmer bleiben. Was meinten Sie damit?

Shkodran Mustafi: Das hat mir mein Vater mit auf den Weg gegeben, als ich mit 14 zum Hamburger SV gewechselt bin. Der Satz hat mir den Druck genommen, als ich aus unserer Kleinstadt Bebra ins große Hamburg gezogen bin. Meine Eltern haben gesagt: Du bist nicht verpflichtet, das durchzuziehen. Wenn du nicht mehr magst, kommst du zurück nach Hause. Es war schön, das im Hinterkopf zu haben, aber es kam nicht in Frage. Ich wollte meinen Traum, Fußballprofi zu werden, wahr machen.

Und wenn es als Profi nicht gereicht hätte?

Wäre ich vielleicht Polizist geworden.

Warum?

Weil ich sehr viel Respekt vor Polizisten habe. Die haben einen riskanten Job, mit dem sie sehr viel Gutes tun, auch wenn das nicht immer und in jeder Situation von jedem geschätzt wird. Ich finde, in dem Beruf brauchst du einen starken Charakter. Denn s...

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