Confed Cup: Leckie: "Ich war Feuer und Flamme für Hertha"

Mathew Leckie spielt demnächst bei Hertha

Sotschi.  Als Mathew Leckie hört, dass der Reporter vor ihm aus Berlin angereist ist, lächelt er. Berlin, das ist die Zukunft, seine Zukunft. Der Australier wechselt für drei Millionen Euro Ablöse aus Ingolstadt zu Hertha. Zuvor aber spielt der 26-Jährige noch den Confed Cup. 90 Minuten stand er beim 2:3 gegen Deutschland am Montag auf dem Rasen – und nun im Bauch des Fisht-Stadions von Sotschi. Es beginnt ein Gespräch über bekloppte Ziele, eine neue Rolle bei Hertha und einen Tag, an dem er Jos Luhukay zur Weißglut trieb.

Herr Leckie, Ihr Nationaltrainer hat vor dem Confed Cup gesagt, er wolle das Turnier gewinnen. Von diesem Standpunkt ausbetrachtet war das 2:3 gegen Deutschland ein sehr mieser Start für Sie.

Mathew Leckie: Nein, natürlich nicht (schmunzelt). Es war für uns alles in allem ein sehr gutes Spiel. Wir waren am Anfang ein bisschen nervös, haben die Bälle zu schnell hergeschenkt. Und na ja, dann ist es auch nie gut, früh in Rückstand zu geraten. Aber am Ende haben wir uns rangekämpft und hätten sogar das Unentschieden schaffen können.

Deutschland hat mit einer Perspektivmannschaft gespielt...

...und vielleicht haben wir sie auch ein bisschen überrascht. Ich glaube nicht, dass sie damit gerechnet haben, so hart für den Sieg kämpfen zu müssen.

Beklopptes Ziel des Trainers

Was denken Sie denn, wenn Ihr Trainer sagt, er wolle hier bei diesem Turnier in Russland den Titel?

Das mag nach einem bekloppten Ziel klingen, wenn man sich unsere Spieler auf dem Papier anguckt und wo sie spiele...

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