Comic-Zeichner Ralf König (56): „Der bewegte Mann? Ich dachte, das wird ein Flop!“

Der Comic-Zeichner im MOPO-Interview über seinen Riesenerfolg.

Erst ein Comic-Hit, dann einer der erfolgreichsten deutschen Filme überhaupt: Vor 30 Jahren veröffentlichte Ralf König „Der bewegte Mann“. Rechtzeitig zum Jubiläum kommt die Komödie als fetziges Musical auf die Bühne – am Mittwoch feiert die Produktion des Altonaer Theaters im Thalia-Theater Uraufführung. Im MOPO-Interview erzählt der 56-jährige König, welche Bedeutung die Geschichte heute noch hat.

MOPO: Hätten Sie es 1987 für möglich gehalten, dass aus „Der bewegte Mann“ mal ein Musical wird?

Ralf König: Überhaupt nicht. Als „Der bewegte Mann“ veröffentlicht wurde, dachte ich, das kaufen nur ein paar Schwule, das wird eh ein Flop. Mein Lektor glaubte mehr an das Buch als ich selbst. Wenn mir jemand geflüstert hätte, dass 30 Jahre später ein Musical davon auf die Bühne kommt, hätte ich denjenigen ausgelacht. Ich lache jetzt noch!

Musste man Sie lange zu einem Musical überreden?

Ich traf mich vor vier Jahren in Berlin mit Thomas Hermanns und einer Truppe, die das umsetzen wollte. Aber das war eines der Projekte, wo ich dachte, dass daraus nichts werden würde. Eigentlich habe ich mit Musicals und der Musik dazu auch gar nichts am Hut. „Kurios“ beschreibt mein Gefühl diesbezüglich gerade am besten. Witzig ist, dass ich nun auch noch in meine Biografie schreiben kann, ein Musical zu haben.

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