Comic: Der neue "Asterix" ist da: Der Held wird zum Beifahrer

Asterix, das ist gelebte Nostalgie. In Band 34 geht es wieder auf Reise. Das ist alles wie gehabt. Aber es gibt auch etwas ganz Neues.

Beim Belenus! Wer den neuen "Asterix"-Comic liest, der heute erscheint, der könnte glatt meinen, er spiele nicht im besetzten Gallien und nicht in der antiken Metropole Rom, sondern im heutigen Berlin. Zwar führen bekanntlich alle Wege nach Rom, aber die sind, genau wie die Straßen der Hauptstadt, marode, sanierungsbedürftig und voller Schlaglöcher. Der Senat – also nicht der Berliner, sondern der von Rom – tut aber nichts dagegen, er streitet nur.

In der Antike löst man das, da hören die Parallelen dann auch auf, so: Der zuständige Senator betreibt Augenwischerei, ruft gar ein Wagenrennen aus, das gleich über die halbe italienische Halbinsel führen soll, um zu beweisen, dass die Straßen Roms intakt sind.

Ein wenig vorhersehbar, aber die Fans werden es lieben

Asterix und Obelix sind derweil auf einem Markt, auf dem Obelix sich einen gebrauchten Sportkarren andrehen lässt. Klar, dass der kleine mit dem Helm und der Dicke mit dem Hündchen damit auch antreten wollen bei dem Rennen. Also steigen sie auf die Quadriga und mit 4 PS in ihr nächstes Abenteuer. Bei dem sie Cäsars Plan, dass zwar alle Völker mitmachen dürfen, aber natürlich ein Römer gewinnen muss, durchkreuzen wollen.

Wann immer ein neuer "Asterix"-Band erscheint, ist Weihnachten für die Fans, gibt es ein gewaltiges Medienecho, erneute Rekordauflagen sowieso. Auch wenn René Goscinny, der legendäre Texter der Reihe, schon seit 40 Jahren tot ist. Und Albert Uderzo, der Zeichner, der ab Band 24, "Asterix bei den Belgiern", au...

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