Darum ist Coman bei Bayern durchgestartet

Kingsley Coman wechselte nach einer Leihe vor der aktuellen Saison endgültig zum FC Bayern München

Kingsley Comans Leistungen sind in dieser Saison beim FC Bayern explodiert. Nach eher schleppendem Beginn seit dem Wechsel von Juventus Turin nach München ist der Franzose nun Leistungsträger bei den Bayern. Vier Tore und sieben Assists zeigen das.

Im Kicker-Interview sprach Coman über die Gründe dahinter. Noch in der vergangen Saison dachte der Franzose über einen Wechsel nach. "Ich habe mich hier immer wohlgefühlt, den Verein geliebt, aber es war meine sportliche Situation in der letzten Saison, die unbefriedigend war", sagte der 21-Jährige.

Dann hat sich die Situation jedoch geändert. "Ich habe mit den Verantwortlichen gesprochen", sagte Coman, "und mir wurde signalisiert, dass man in der neuen Saison auf mich setzt und ich mehr Chancen erhalten werde." 

Das passierte in der aktuellen Saison und Coman zahlte es mit Leistung auf dem Platz zurück. Vor allem das zusätzliche Vertrauen nach dem Trainerwechsel von Carlo Ancelotti auf Jupp Heynckes macht sich bezahlt. 

"Ich bin jetzt freier im Kopf. Für mein dribbelorientiertes Spiel, das vom Risiko lebt, brauche ich das. Ich muss auch das Gefühl haben, Fehler machen zu dürfen", sagte Coman.

Coman: Noch ist Ribery da

Ende 2017 wurde der Vertrag des Franzosen bis 2023 verlängert. "Ich möchte mich hier durchsetzen, meinen Stempel hinterlassen und noch viele schöne Jahre in München verbringen, darum geht es", gab sich Coman motiviert.


Dazu half Coman auch ein Mentor in der Mannschaft des FC Bayern: Franck Ribery. "Wir verstehen uns sehr gut. Er ist ein Franzose wie ich, gibt mir sehr viele Tipps und Ratschläge. Er ist wie ein großer Bruder", sagte der 21-Jährige und setzte sich weiter mit Riberys potenziellem Abgang auseinander.

Denn Coman könnte Riberys Erbe auf der linken Außenbahn antreten. "Noch ist er da, und wir versuchen gemeinsam das Beste für die Mannschaft und den Verein rauszuholen. Wenn ich nur annähernd so erfolgreich spielen könnte wie er, dann wäre ich sehr glücklich."