Coldplay widmen Houston einen Song – und wollen ihn nie wieder singen

Chris Martin widmete Houston einen Song. (Bild: AP Photo/Charles Sykes/Invision)

Die Hurrikan- und Flutkatastrophe in Texas und Louisiana erschüttert die Welt. Auch die britische Band Coldplay zeigt sich betroffen und widmete der zerstörten Stadt Houston einen Song. Noch einmal spielen wollen die Musiker diesen aber nicht.

Bei einem Auftritt im „Hard Rock Stadium“ in Miami, Florida, gedachten Chris Martin und seine Bandkollegen den Opfern der Naturkatastrophe auf eine besondere Art und Weise. „Wir sind alle mit der Liebe für Country-Musik aufgewachsen. Und an diese denken wir natürlich, wenn wir nach Texas gehen“, sagte Martin vor den Zuschauern, bevor er das Lied anstimmte. „Wenn ihr aufpasst, ist das hier ein neuer Song. Wir werden ihn nie wieder spielen. Wir werden ihn für jeden hier singen und an jeden dort schicken, der jetzt die Show verpasst.“

Warum sich die Musikstars dafür entschieden haben, das Lied „Houston #1“ nicht wieder zu performen, verrieten sie nicht. Gefolgt von Gitarrenklängen sang Martin unter anderem: „Ich träume davon, wenn ich wieder zurück nach Houston gehe. Ich träume von diesem sehr besonderen Ort. Ich träume davon, wenn Houston keine Probleme mehr hat.“ In der US-amerikanischen Millionenstadt wurde der Ausnahmezustand ausgerufen und eine Ausgangssperre verhängt.

Vor wenigen Tagen mussten Coldplay aufgrund des Hurrikans einen Auftritt in Houston absagen. Bei Twitter ließ die Band verlauten: „Wir wollten heute Abend wirklich spielen, aber wir sitzen hier zusammen und schauen uns die News über den Sturm an. Wir haben das Gefühl, wir können nicht die Sicherheit von irgendjemandem aufs Spiel setzen. Deswegen müssen wir traurigerweise verschieben.“