Clueso: Öfter mal im Polizeiauto mitgefahren

Seit einigen Jahren schwimmt Clueso (42) auf einer Welle des Erfolgs. Doch seine Kindheit verlief nicht immer in geraden Bahnen, wie der Sänger und Rapper ('Flugmodus') jetzt in einem Interview verriet.

"Irgendwie war die Ladentür offen"

Für den Podcast 'Und was machst du am Wochenende?' des 'ZEITmagazins' packte der Musiker aus. Zum Beispiel über die Erfahrungen, die er als junger Mensch mit der Polizei machen durfte.  "Ein 1A-Polizeizeugnis habe ich leider nicht. Ich wurde sehr oft nach Hause gefahren." Dabei sei er aber beileibe nicht immer der Schuldige gewesen, zumindest aber kein Rädelsführer, so Clueso weiter. "Einmal wurde ich etwas bezichtigt, was ich gar nicht gemacht hatte. Ich war skaten, ich war sehr auffällig, hatte blondierte Haare. Irgendwie war die Ladentür vom Schlecker offen, als sich die Kids angelehnt haben. Dann sind alle rein, haben ihre Taschen vollgepackt und den ganzen Krempel in ein Gebüsch geworfen."

Cluesos schlagfertige Antwort

Es ging ihn in dem Moment weniger darum, etwas zu klauen, sondern einfach nur ums Mitmachen. "Wir haben nicht gecheckt, was wir da rausholen. Es war nur: 'Grab it and run!'" Doch der Zwischenfall hatte Konsequenzen, denn Monate später stand in seiner Mittagspause die Polizei vor der Tür, beschuldigte ihn, die Tür ausgehebelt zu haben. Cluesos Antwort: "Sehe ich aus, als könnte ich Türen aushebeln?"

Vor einigen Monaten sprach der Musiker im Interview mit 'DB Mobil' allerdings über eine Zeit, in der die Polizei weniger genau hinschaute. Zur Zeit des Mauerfalls war der Star gerade einmal neun Jahre alt und er konnte sich noch gut an das Gefühl damals erinnern. "Die Erwachsenenwelt war krass mit sich beschäftigt, sogar die Polizei hatte anderes zu tun, als auf uns zu achten. Auf einmal war die ganze Stadt ein einziger Spielplatz", so Clueso.

Bild: Henning Kaiser/picture-alliance/Cover Images

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