UHC Hamburg und Club an der Alster holen Titel

UHC Hamburg und Club an der Alster heißen die neuen deutschen Meister im Hallenhockey.

Die Männer des UHC Hamburg setzten sich im Endspiel des Final-Four-Turniers in Stuttgart gegen den Club an der Alster mit 8:5 (3:2) durch und verhinderten den Doppelschlag des Lokalrivalen, dessen Frauen-Team nach einem starken Schlussspurt zuvor mit 4:3 (2:2, 0:1) nach Penaltyschießen gegen den Düsseldorfer HC gewann.

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Den dritten Meistertitel unter dem Hallendach nach 1964 und 2002 musste sich der UHC jedoch hart erarbeiten. Nach der schnellen Zwei-Tore-Führung durch die Fürste-Brüder Jonas (9.) und Moritz (12.) blieb Alster dran und kam kurz nach der Pause sogar zum 3:3-Ausgleich (32.). Nach der erneuten Führung im Gegenzug gab der UHC den Sieg jedoch nicht mehr her.

Heitmann wird zur Heldin

Beste Schützen im torreichen Hamburger Duell waren auf UHC-Seite Jonas Fürste mit drei und Hannes Wulf Müller mit zwei Treffern. Jesper Kamlade traf für den Club an der Alster ebenfalls doppelt.


Bei den Frauen wähnte sich Düsseldorf in einem hochspannenden Finale nach Toren von Greta Gerke (15.) und Teresa Martin Pelegrina (40.) schon auf der Siegerstraße, doch die Norddeutschen schlugen durch Hanna Valentin (42.) und Katharina Kirschbaum (53.) zurück. Im Shootout wurde dann Torfrau Helen Heitmann mit zwei gehaltenen Penaltys zur Heldin. Für die Hamburgerinnen war es der vierte DM-Titel nach 2006, 2008 und 2009.