"Es"-Vorführung nur für Clowns

Der Horrorclown „Pennywise“ – So gruselig können Clowns sein. (Bild: Warner Bros.)

Kinos in den USA laden zum Grusel-Event: Die Vorführung der Neuverfilmung von Stephen Kings Clown-Horror-Geschichte „Es“ ist für ein ganz spezielles Publikum gedacht. Im Rahmen dieses ausgewählten Screenings dürfen allerdings nur Menschen in den Kinosaal , die selbst wie ein Clown gekleidet und geschminkt sind.

Coulrophobie ist die Bezeichnung für die Angst vor Clowns. Eine Phobie, die weiter verbreitet ist, als angenommen. Autor Stephen King dürfte daran nicht ganz unschuldig sein. Sein Buch „Es“ handelt von einem kinderfressenden Clown-Monster.

Die Clown-Vorführungen von „Es“ werden in drei Kinos der Kette „The Alamo Drafthouse“ veranstaltet. In der Pressemitteilung heißt es: „Wir haben Gesichtsmaler, die euer Clown Make-up ‚auffrischen’ können, eine Fotobox, eine Verlosung und andere schreckliche Vergnügungen.“

Für eine ähnliche Aktion bekam “The Alamo Drafthouse” bereits Ärger. Das Unternehmen hatte den DC-Comics-Film „Wonder Woman“ gezeigt, aber nur Frauen Zutritt gewährt. Der Film gilt als ein Lichtblick für Frauen, weil er der erste große Superhelden-Film ist, in dem die Protagonistin eine Frau ist. Männer hatten sich daraufhin in den Sozialen Medien bei der Kinokette beschwert, einige sogar Anzeige erstattet.

Tatsächlich ist es illegal, Menschen aufgrund ihres Geschlechts von Veranstaltungen auszuschließen. Ob der Kinobetreiber verurteilt wird, ist noch nicht klar. Auch ist bislang nicht bekannt, ob sich Menschen über die neue Aktion beschwert haben, die selbst keine Clowns sind.

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Im Video: Der Original-Trailer zur “Es”-Neuverfilmung