Clinton-Fehler: Nutzte auch Ivanka Trump privaten Account für Regierungsmails?

Clinton-Fehler: Nutzte auch Ivanka Trump privaten Account für Regierungsmails?

Im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft hatte Donald Trump seine Konkurrentin Hillary Clinton immer wieder scharf kritisiert, weil diese in ihrer Zeit als Außenministerin Mails über einen privaten Server verschickt hatte. Doch nun machen Medienberichte die Runde, dass seine Tochter Ivanka Trump angeblich ebenfalls dienstliche Mails mit ihrem privaten Account verschickte.

Wie die "New York Times" berichtet, sollen mindestens sechs Mitarbeiter von Donald Trump sporadisch Regierungsmails von ihren privaten Accounts verschickt haben.  Auch Ivanka Trump soll das getan haben. Die Organisation "American Oversight" veröffentlichte laut "Newsweek" ein Dokument, das zeigen soll, dass die 35-Jährige ihren privaten E-Mail-Account noch Ende Februar, nachdem ihr Vater bereits im Amt war, dafür nutzte.

Zwar hatte sie damals keine offizielle Position inne, dennoch hätte sie Experten zufolge als Tochter von Trump schon damals eine E-Mail-Adresse des Weißen Hauses bekommen können.

Allerdings gibt es laut der "New York Times" Unterschiede zwischen der sogenannten E-Mail-Affäre von Hillary Clinton und den Regierungsmails, die angeblich von den Trump-Beratern verschickten wurden. Zwar sei der Inhalt der Mails noch nicht bekannt. Ein Unterschied sei aber, dass Clinton vertrauliche Informationen gespeichert habe, es sich um tausende Mails handelte und sie ausschließlich ihren privaten Account nutzte. Bei den Beratern des jetzigen Präsidenten wird die Nutzung indes als "sporadisch" beschrieben.