Claus Kleber über das Leben als Rentner: "Ich sehe mich als Freiberufler mit besonders viel Freiheit"

Durch seine Arbeit am Film "Utopia - Irre Visionen in Silicon Valley" war Claus Kleber auch nach seinem "heute journal"-Abschied sehr eingespannt: "Ich hatte sogar eher noch weniger Zeit für anderes als zuvor."


 (Bild: ZDF / Klaus Weddig)
Durch seine Arbeit am Film "Utopia - Irre Visionen in Silicon Valley" war Claus Kleber auch nach seinem "heute journal"-Abschied sehr eingespannt: "Ich hatte sogar eher noch weniger Zeit für anderes als zuvor." (Bild: ZDF / Klaus Weddig)

Ruhestand? Von wegen! Obwohl Claus Kleber bereits im Dezember 2021 seine letzte "heute journal"-Ausgabe moderierte, ist der ehemalige Nachrichtensprecher beschäftigt wie eh und je. In einem Interview sprach er nun über seine Zukunftspläne.

Eigentlich ist der ehemalige "heute journal"-Anchorman Claus Kleber seit über einem halben Jahr Rentner. Die letzten Monate verbrachte er jedoch äußerst aktiv: Zum dritten Mal in 15 Jahren ging es für den Journalisten ins nordkalifornische Silicon Valley, wo er sich seinem Lieblingsthema, der Zukunft der Menschen, widmete.

Durch die Dreharbeiten habe er seinen Eintritt in den Ruhestand bisher noch gar nicht als solchen wahrgenommen, erzählte der 66-Jährige nun in einem Interview mit der Agentur teleschau: "Ich hatte sogar eher noch weniger Zeit für anderes als zuvor."

Zudem stehe nun bereits das nächste Event an, wie Kleber verriet: "Ich feiere jetzt im Juli - durch Corona bedingt - erst meinen Abschied vom 'heute journal' mit einer ziemlich großen Schar Menschen. Danach habe ich zum ersten Mal seit ewigen Zeiten Strecken in meinem Kalender, auf denen ich nicht ausgebucht bin."

Der Ingenieur Han Zhang (links) will Chipfabriken im All bauen und denkt ähnlich "groß" wie sein ehemaliger Chef Elon Musk. Den Filmemachern Claus Kleber (zweiter von rechts) und Angela Anderson erklärt er für die ZDF-Doku "Utopia: Irre Visionen in Silicon Valley" (Dienstag, 19. Juli, 23 Uhr) seine Vision der menschlichen Zukunft. (Bild: ZDF / Alexander Pohl)
Der Ingenieur Han Zhang (links) will Chipfabriken im All bauen und denkt ähnlich "groß" wie sein ehemaliger Chef Elon Musk. Den Filmemachern Claus Kleber (zweiter von rechts) und Angela Anderson erklärt er für die ZDF-Doku "Utopia: Irre Visionen in Silicon Valley" (Dienstag, 19. Juli, 23 Uhr) seine Vision der menschlichen Zukunft. (Bild: ZDF / Alexander Pohl)

"Ich habe zum ersten Mal seit ewigen Zeiten Strecken in meinem Kalender, auf denen ich nicht ausgebucht bin"

Wie ihm das Leben als Rentner gefalle, könne er also erst nach den Feierlichkeiten sagen. Auf die faule Haut legen will sich der promovierte Jurist allerdings nicht - vielmehr sei er sich sicher, auch in der Zukunft an dem ein oder anderen Filmprojekt beteiligt zu sein. "Ich sehe mich als Freiberufler mit besonders viel Freiheit", erklärte der ehemalige Nachrichtensprecher.

Nichtsdestotrotz will Kleber die neugewonnene Freizeit auch für Persönliches nutzen. "Das Wichtigste ist sicherlich, dass ich nun mehr Zeit für meine Freunde und meine Familie habe", freute sich der zweifache Vater im Interview. "Ich werde das Glücksgefühl genießen, jemandem zu schreiben: 'Hey, wir sollten uns endlich mal wieder sehen - wie schaut es in den nächsten Tagen bei dir aus, ich bin recht flexibel.'"

Das ZDF zeigt die Dokumentation "Utopia: Irre Visionen in Silicon Valley" am Dienstag, 19. Juli, 23 Uhr. Darin erzählt Claus Kleber, wie nahe wir einem Leben bereits gekommen sind, das viele noch vor Kurzem als ziemlich düsteren Science Fiction-Plot bezeichnet hätten.

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