Citroen stellt klar: Keine WRC-Starts für Sebastien Loeb

Sebastien Loeb wird für Citroen testen, aber keine WRC-Rallyes fahren


Mit der Ankündigung, dass Sebastien Loeb in Kürze den aktuellen Citroen C3 WRC testen wird, entfachte der französische Autobauer Spekulationen über ein mögliches Comeback des Rekordweltmeisters in der Rallye-WM (WRC). Doch diesen nimmt Citroen-Sportchef Yves Matton im Vorfeld der Rallye Finnland gleich den Wind aus den Segeln. "Es ist nicht geplant, dass er das Auto im Wettbewerb fährt", stellt Matton gegenüber 'wrc.com' klar.

Citroen hatte am Mittwoch bekanntgegeben, dass Loeb für einen Test des aktuellen WRC-Autos zum Team zurückkehren wird. Der Franzose ist seit 2016 Werksfahrer der Konzernschwester Peugeot, für die er in der Rallycross-WM sowie Marathon-Rallyes wie die Rallye Dakar fährt. Beim nun geplanten Test gehe es laut Matton in erster Linie darum, Loebs Neugier auf die aktuellen WRC-Boliden zu befriedigen.

"Es ist in unser beider Interesse, etwas zu unternehmen. Er wollte unbedingt den C3 fahren, und für uns ist es interessant, die Rückmeldungen eines weiteren Fahrers zu bekommen", hofft Matton auch einen Nutzen für die Weiterentwicklung des C3 WRC zu ziehen, der in der laufenden WRC-Saison bisher schwierig zu fahren ist.

Der Test auf Asphalt soll Anfang August stattfinden. Citroen hofft dabei im Optimalfall Erkenntnisse zu gewinnen, die dem Team schon bei der Rallye Deutschland (17. bis 20. August) weiterhelfen. "Mit all seiner Erfahrung kann er uns vielleicht ein paar neue Ideen liefern. Vielleicht findet er etwas Interessantes", hofft Matton.

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