Christoph Waltz: Ein weiblicher James Bond? Bloß nicht!

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In einer Post-MeToo-Ära wäre ein weiblicher James Bond sicher keine schlechte Idee - so wurde es Christoph Waltz in einem Interview vorgeschlagen. Seine Antwort könnte nicht deutlicher sein.

Schon bevor es weibliche "Ghostbusters" und eine Frauen-Version von "Ocean's Eleven" gab, kursierte im Internet immer wieder die Idee einer weiblichen Ausgabe von James Bond. Christoph Waltz (61), der in "Spectre" den Widersacher von Daniel Craigs 007 spielte, hat nun in einem Interview verraten, was er von dieser Idee hält: Rein gar nichts.

"Wieso? Weil [die italienische, feministische Journalistin] Oriana Fallaci es so will?", fragte er im Gespräch mit dem Mode-Magazin "Mr Porter" auf den Vorschlag, dass eine Mrs. Bond dem Hollywood nach der Weinstein-Ära vielleicht ganz gut täte. "Macht euren eigenen Film, wenn ihr wollt. Warum muss es James Bond sein? Wie würde ihr Vorname lauten? Jemima? Meine Antwort lautet eindeutig Nein."

Zu dem vieldiskutierten Missbrauchsskandal um den ehemaligen Film-Mogul Harvey Weinstein (65), der Waltz' Hollywood-Durchbruch "Inglourious Basterds" und auch "Django Unchained", für die der gebürtige Österreicher jeweils einen Oscar gewann, produziert hatte, sagte Waltz nur so viel: "Ich glaube nicht, dass mein Beitrag oder meine Meinung zu seinem untragbaren Verhalten in irgendeiner Weise von Nöten ist."

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