Der Christbaum kommt selten aus dem Netz

Lieber vor Ort: Aller Mühen zum Trotz will in desem Jahr nur jeder Zehnte den Baum online bestellen und liefern lassen.

Wie kommt der Weihnachtsbaum ins Haus und woher? Alle Jahre wieder die gleiche Frage - mit durchaus überraschenden Ergebnissen. Denn es gibt auch Menschen, die das gar nicht beschäftigt.

Berlin (dpa/tmn) - Ein Weihnachtsbaum aus dem Online-Shop ist eher die Ausnahme: Nur jeder Zehnte (10 Prozent) möchte ihn in diesem Jahr im Internet bestellen und liefern lassen. Das zeigt eine Umfrage von Bitkom Research.

Deutlich mehr nehmen die Sache selbst in die Hand: Jeder Fünfte (20 Prozent) will sich in den Wald aufmachen, um dort den Baum mit der Axt zu schlagen.

Die breite Mehrheit zieht aber die konventionelle Methode der Christbaumbeschaffung vor: Knapp jeder Zweite (49 Prozent) geht den Weg des stationären Handels, kauft den Baum also im Gartencenter, Baumarkt, Supermarkt oder an einem Verkaufsstand.

Die Weihnachtsbaum-Tradition ist aber nicht jedermanns Ding: Immerhin 21 Prozent der Befragten gaben an, in diesem Jahr keinen Weihnachtsbaum aufstellen zu wollen oder sich nicht zu der Frage äußern zu wollen. Für die Studie sind im November 1003 Menschen ab 16 Jahren telefonisch befragt worden.