Chipkonzern Texas Instruments bekommt Nachfrageschwäche zu spüren

DALLAS (dpa-AFX) -Der US-Chipkonzern Texas Instruments US8825081040 hat im vierten Quartal eine sinkende Nachfrage zu spüren bekommen. Der Umsatz sank um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 4,7 Milliarden US-Dollar (rund 4,3 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Dallas mitteilte. Im Vergleich zum Vorquartal gingen die Erlöse sogar um elf Prozent zurück. Dabei sei der Bedarf in allen Endmärkten, mit Ausnahme des Automobilgeschäfts, schwächer gewesen, erläuterte Vorstandschef Rich Templeton bei der Vorlage der Zahlen. Der Nettogewinn nahm um acht Prozent auf 1,96 Milliarden Dollar ab.

Und auch für das erste Quartal zeigte sich Texas Instruments vorsichtig: So rechnet der Chipkonzern mit einem weiteren Umsatzrückgang im Vergleich zu den drei Monaten zuvor und geht von 4,17 Milliarden bis 4,53 Milliarden Dollar aus. Das Ergebnis je Aktie dürfte von 2,13 Dollar im vierten Quartal auf 1,64 bis 1,90 Dollar sinken. Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt einen Umsatz von 4,41 Milliarden und ein Ergebnis je Aktie von 1,86 Dollar erwartet.

Dank robuster Geschäfte insbesondere in der ersten Jahreshälfte konnte das Unternehmen im Gesamtjahr hingegen Umsatz und Ergebnis steigern. Die Erlöse nahmen 2022 von 18,3 Milliarden auf gut 20 Milliarden Dollar zu, unter dem Strich verdiente Texas Instruments 8,7 Milliarden Dollar, nach 7,8 Milliarden Euro im Vorjahr.