Chinesischer Shorttracker siegt in Weltrekordzeit

Der Chinese Dajing Wu gewinnt Olympiagold über die 500m

Shorttracker Wu Dajing hat China bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang mit einem Weltrekord das erste Gold geschenkt. Der Silbermedaillengewinner von Sotschi 2014 gewann das Finale im Sprint über 500 m in 39,584 Sekunden und verbesserte seine eigene Bestmarke aus dem Viertelfinale (39,800).

Silber ging an den Südkoreaner Hwang Daeheon (39,854), Bronze an dessen Landsmann Lim Hyojun (39,919), 1500-m-Olympiasieger. 1000-m-Olympiasieger Samuel Girard (Kanada) ging im Finale als Vierter leer aus. Der Medaillenspiegel

Weltmeister Sjinkie Knegt (Niederlande) wurde in der ersten Runde disqualifiziert. Sotschi-Sieger Wiktor Ahn durfte wegen des russischen Dopingskandals nicht starten. Ein deutscher Teilnehmer war nicht dabei. (SERVICE: Olympia-Zeitplan).

Niederländerin siegt über 1000m

Bei den Frauen hat Suzanne Schulting den Niederlanden die erste Goldmedaille im Shorttrack beschert. Die WM-Dritte, die in Südkorea bereits mit der 3000-m-Staffel Bronze gewonnen hatte, siegte über 1000 m in 1:29,778 Minuten. 

Silber ging an die Kanadierin Kim Boutin, die in Pyeongchang schon Bronze über 500 m und 1000 m geholt hatte, den dritten Platz sicherte sich die Italienerin Arianna Fontana. Nach dem Olympiasieg über 500 m und Silber mit der Staffel war es auch für sie bereits die dritte Medaille in Südkorea.

Die Dresdnerin Bianca Walter war im Viertelfinale gescheitert, Anna Seidel war schon im Vorlauf disqualifiziert worden.