Chinesische Pandas: Neue Pandas sind ein "Alleinstellungsmerkmal für Berlin"

Andreas Knieriem ist seit 2014 Direktor des Berliner Zoos und des Tierparks

Auf der Internetseite des Zoos läuft bereits der Countdown bis zur Ankunft der Großen Pandas am Sonnabend. Eine gewisse Anspannung sei schon zu bemerken, sagt Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem. Er berichtet aber eher von Vorfreude und Stolz.

Ist alles für die beiden Pandas vorbereitet?

Andreas Knieriem: Die letzten Vorbereitungen laufen, aber die Tiere können kommen. Wir hoffen, dass Sonnabend alles klappt und sie sich gut in ihrem neuen Zuhause einleben. Wir haben alles dafür getan: Sie kennen ihren deutschen Pfleger bereits, und zwei chinesische Pfleger sind anfangs auch dabei.

Führt der Weg vom Flughafen in den Zoo?

Ja, die Pandas bleiben bis zu ihrer offiziellen Übergabe am 5. Juli in Quarantäne. In dieser Beobachtungszeit sind sie in den Innenräumen. Dort werden sie sich akklimatisieren und ihre Rückzugsräume kennenlernen.

Der Berliner Zoo ist der einzige in Deutschland, der Pandas hält. Macht Sie das stolz?

Welche Gefühle ich dann am Sonnabend haben werde, kann ich noch gar nicht sagen. Ich denke, wir müssen den Vergleich mit anderen Zoos auf der Welt nicht scheuen, ich habe wirklich selten solch eine großzügige und aufwendige Panda-Anlage gesehen.

Warum haben Pandas solch ein Prestige?

Pandas sind zunächst einmal sehr selten und bedienen mit ihren Augenflecken, Puschelohren und mit dem großen Kopf das Kindchenschema. Neben ihrer ganzen Niedlichkeit sind Pandas jedoch auch eine wichtige Flaggschiff-Tierart für den Artenschutz und ein Renommee für jeden Zoo. Mit den Pan...

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