Chinesin zerbricht 39.000 Euro Armreif und fällt in Ohnmacht

Chinesin zerbricht 39.000 Euro Armreif und fällt in Ohnmacht

Das war ein teurer Spaß: Eine Chinesin ließ in einem Geschäft versehentlich einen Jade-Armreif fallen, der daraufhin entzweibrach. Der Schaden: laut Ladenbesitzer umgerechnet rund  39.000 Euro.

Bei so einer Summe würde wohl fast jedem schwarz vor Augen werden. Auch die Chinesin, die den edlen Armreif hatte fallen lassen, fiel ob der Schadensersatzforderung in Ohnmacht. Sie hatte während eines Urlaubs in einem Jade-Geschäft in der chinesischen Stadt Ruili gestöbert. Schließlich steht der Edelstein in dem Ruf, das Böse abzuwehren und ein langes Leben zu verschaffen.

Die Familie der Chinesin bot dem Ladenbesitzer zunächst an, umgerechnet etwa 9.000 Euro zu zahlen, um den zerbrochenen Jade-Reif zu ersetzen. Doch der Unternehmer blieb hart. Die Summe reiche nicht aus, so seine Aussage.

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Um eine zweite Meinung einzuholen, wurde ein unabhängiger Gutachter zurate gezogen. Dieser schätzte den tatsächlichen Wert des Schmuckstücks auf circa 23.500 Euro. Mittlerweile hat die Chinesin eingewilligt, den Inhaber in Höhe dieses Betrages zu entschädigen.

Laut Wirtschaftsmagazin "Forbes" sind die Preise für Jade im vergangenen Jahr stark gestiegen. Grund dafür ist die wachsende Beliebtheit des Edelsteins, insbesondere im asiatischen Raum. Das Auktionshaus Bonhams in Hongkong versteigerte unlängst eine Sammlung steinzeitlicher Jade-Artefakte für umgerechnet rund 19 Millionen Euro.