Chinas Präsident nennt Pandas im Berliner Zoo "Botschafter unserer Freundschaft"

Anderthalb Wochen nach seiner Ankunft wird das neue Pandapärchen des Berliner Zoos offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Die feierliche Zeremonie findet im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Chinas Staatschef Xi Jinping statt

Der chinesische Staatschef Xi Jinping freut sich auf die Eröffnung des neuen Pandahauses im Berliner Zoo. "Es ist für mich eine große Freude, dass der Berliner Zoo ein neues Pandapärchen hat", sagte Xi am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Ich bin überzeugt, dass die beiden Botschafter unserer Freundschaft werden."

Merkel und Xi wollen am Nachmittag die Bären namens Meng Meng und Jiao Qing im Zoo willkommen heißen. Eineinhalb Wochen nach ihrer Landung in Berlin sind die Tiere dann ab Donnerstag auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Zoo veranstaltet eigens ein dreitägiges Fest, das die Kultur und Geschichte Chinas zelebriert.

Wegen der starken Regenfälle in der vergangenen Woche können die Tiere während der Zeremonie mit Xi und Merkel nicht das Außengehege erkunden. Das Unwetter verzögerte dessen Fertigstellung, so dass die Tiere noch keine Gelegenheit hatten, sich an das Außengelände zu gewöhnen. Stattdessen bleiben die Bären vorerst im Innenbereich des zehn Millionen Euro teuren Neubaus namens Panda Garden.