Chinas Außenhandel schwächelt - Ausfuhren in USA verlieren an Tempo

dpa-AFX

PEKING (dpa-AFX) - Chinas Außenhandelsmotor ist im Juli etwas ins Stottern geraten. Nach zuletzt starken Daten sind die Zuwächse sowohl bei den Aus- als auch Einfuhren zurückgegangen und sind auch hinter den Erwartungen der Experten zurückgeblieben. Im wegen der protektionistischen Politik von US-Präsident Donald Trump besonders im Fokus stehenden Handel mit den Vereinigten Staaten verlangsamte sich das Tempo bei den Ausfuhren deutlich. Die Einfuhren zogen dagegen deutlich an, so dass der Überschuss im Handel mit den USA nur noch um zwei Prozent auf 25 Milliarden Dollar anzog. Im Juni war dieser noch um 22 Prozent geklettert.

Die Exporte sind um rund sieben Prozent auf knapp 194 Milliarden Dollar gestiegen, wie die Zollverwaltung am Donnerstag in Peking berichtete. Im Juni waren sie noch um zirka elf Prozent gestiegen. Volkswirte hatten mit einem Exportwachstum in dieser Größenordnung gerechnet. Die Einfuhren zogen um elf Prozent auf 147 Milliarden Dollar an - im Juni hatte das Plus bei den Importen noch bei zirka 17 Prozent gelegen. Hier wurden die Prognosen der Experten noch deutlicher verfehlt. Diese hatten sogar mit einer Beschleunigung des Tempos bei den Einfuhren gerechnet.