China-Fest in Köln: Köln und Peking zelebrieren ihre 30-jährige Partnerschaft

Auch Menschenrechtler werden vor Ort sein und eine Mahnwache abhalten.

Auf dem Roncalliplatz in der Innenstadt findet von Freitag, 25. August, bis Sonntag, 27. August, ein großes Chinafest statt. Die Städte Köln und Peking feiern damit das 30-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft.

Ab 16 Uhr beginnt das Programm – unter anderem bietet ein authentischer chinesischer Markt Handwerk, Kunst und landestypische kulinarische Spezialitäten. Auf einer Bühne werden Tanz, Artistik und Gesang geboten, dessen Höhepunkt die Auftritte der Künstlerensembles „Beijing Fengtai District Artists“ und „Beijing Chaoyang District Artists“ sind.

Viele Mitmachaktionen für Besucher

Darüber hinaus finden für Besucher der Feier Mitmachaktionen statt, bei denen sie Kalligraphie, Taiji und Qi Gong praktisch kennenlernen können. Auf das Römisch-Germanische Museum wird am Samstagabend außerdem eine Lichtinstallation projiziert, die Eindrücke aus Peking vermittelt – ebenso wie die Fotoausstellung „Charming Beijing“, die Impressionen aus der chinesischen Partnerstadt beinhaltet. Informationsstände präsentieren das gesamte Fest über Wissenswertes über Peking und China.

Die Feierlichkeiten zur 30-jährigen Partnerschaft zwischen den Städten wollen die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) und das Falun-Dafa Informationszentrum zum Anlass nehmen, die Menschenrechte durch die Vertreter der Stadt Köln in Peking einzufordern.

Kerzenlicht-Mahnwache zu Gedenken an Verfolgte

Die AI-Mitglieder informieren während der gesamten Dauer des Chinafestes an einem Stand am Wallrafplatz. Die Vertreter des deutschen Falun-Dafa-Vereins rufen dagegen am Samstag, 26. August, von 11 bis 17 Uhr zu einer Mahnwache auf der Domplatte auf. Zwischen 18 und 20 Uhr soll am selben Ort eine Kerzenlicht-Mahnwache zum Gedenken an zu Tode gefolterte Falun-Dafa-Praktizierende in China stattfinden.

Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine Anfang der 1990er Jahre in der Volksrepublik China entstandene religiöse Bewegung auf der Basis von Qi Gong. Sie hat weltweit Anhänger gefunden, wurde in China aber bereits Ende der 1990er Jahre wieder verboten - ihre Anhänger werden seitdem verfolgt und inhaftiert.

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