Cher: Sängerin schwebt laut US-Medien in Lebensgefahr

Cher beim Begräbnis von Gregg Allman, mit dem sie in den 70er Jahren verheiratet war.(Bild: AP Photo)

Seit Jahren leidet Popdiva Cher an Epstein-Barr. Das Herpesvirus attackiert das Immunsystem und kann in extremen Fällen zum Tod führen. Bisher hatte die Sängerin die Krankheit gut im Griff. Doch nun sind Freunde der 71-Jährigen besorgt.

„Sterbende Tage“ titelt das Portal „Radar Online“ seine exklusive Geschichte über Cher. Der Sängerin soll es aktuell so schlecht gehen, dass Freunde einen Rückfall des Epstein-Barr-Virus befürchten, an dem die 71-Jährige seit Jahren leidet. Bisher hatte die „Strong Enough“-Sängerin das Herpesvirus weitgehend im Griff – doch nun soll Cher „an die Tür des Todes“ klopfen, wie es auf dem Online-Portal heißt.

Wie eine anonyme Quelle berichtet, soll Cher noch immer ihrem im Mai verstorbenen Ex-Ehemann Gregg Allman nachtrauern. Cher und der Frontman der legendären Southern-Rock-Band „Allman Brothers“ waren von 1975 bis 1979 verheiratet. Gemeinsam haben sie einen Sohn, Elijah Blue Allman, der ebenfalls als Musiker tätig ist.

Traumpaar der Pop-Szene in den 70ern: Cher und Gregg Allman. (Bild: AP Photo)

Anfang Dezember schrieb Cher auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: „Ich liege hier und höre Gregory die Lieder ‚Song for Adam‘ und ‚Crying‘ singen. Seine Stimme löst noch immer etwas in mir aus. War noch nicht in der Lage, mir ‚Laid Back‘ anzuhören und kann mir von ‚Southern Blood‘ immer nur einen Track anhören. Mein Herz bricht jedes Mal, wenn er singt, aber seine Stimme ist noch immer da.“


Zwar twittert Cher fast täglich, doch hinter den Kulissen soll es der Entertainerin richtig schlecht gehen. Nicht nur die Trauer über Gregg Allman, sondern auch die Angst um ihren Sohn Elijah macht ihr zu schaffen. Zwischen Cher und ihrem 41 Jahre alten Sohn hängt seit Jahren der Haussegen schief. Vor allem dessen Heroinkonsum macht ihr große Sorgen. Zwar hat Elijah Allman seine Drogensucht in den vergangenen Monaten unter Kontrolle bekommen. Cher fürchtet aber, dass der Tod seines Vaters Gregg ihn rückfällig werden lassen könnte.

Im Mai 2017 wurde der Sängerin der „Billboard icon Award“ verliehen. (Bild: AP Photo)

Bereits in den 1980er Jahren soll sich Cher mit dem Virus angesteckt haben. „Ich war ständig krank und bin fast an einer Lungenentzündung gestorben. Erst in Deutschland wurden Mediziner auf die Ursache aufmerksam“, verriet sie einst der Zeitung „USA Today“. Immer wieder macht sich die Krankheit bemerkbar. Zuletzt musste Cher ihre „Dressed To Kill“-Tour im Jahr 2014 abbrechen.

Seither soll sie sich einer kontroversen Stammzellentherapie in einer bayerischen Klinik unterzogen haben. Dennoch schont sich die 71-Jährige nicht. Laut „Radar Online“ sagt ein Freund: „Cher ist angeschlagen. Sie geht mit ihren Konzerten in Las Vegas an ihre Grenzen – die Trauer könnte sie nun brechen.“ Cher hatte trotz gesundheitlicher Probleme im November 2017 mehrere Auftritte in Las Vergas absolviert.