Chelseas Alvaro Morata sieht hohe Ablösesumme als Bürde

Nach seinem teuren Transfer zu Chelsea steht Alvaro Morata stärker im Rampenlicht als zuvor. Zwar ist das für ihn eine Last, aber auch eine Chance.

Bereits wenige Wochen nach seinem Wechsel zu Chelsea spürt Alvaro Morata die Last des Geldes auf seinen Schultern. Die hohen Erwartungen an seine Person sollen den Stürmer nun jedoch helfen, sich weiter zu verbessern.

"Das ist der Preis, der für solch einen großen Transfer gezahlt werden muss", sagte Morata, der für 80 Millionen Euro von Real Madrid nach London wechselte, der spanischen Marca, "aber ich habe den Charakter, um ruhig zu spielen und meine Arbeit anzugehen."

Dass Morata bereits negative Erfahrungen machen musste, könnte sich in den ersten Saisonspielen auszahlen: "Ich habe erst zwei Vorbereitungsspiele gemacht. Ein vergebener Elfmeter und sie töten mich bereits. Ich weiß also was kommt", so der 24-Jährige weiter.

Dass ihn nun mehr Menschen als zuvor beachten, hat allerdings auch gute Auswirkungen auf Morata: "Es ist etwas, das mich motiviert und mich jeden Tag härter arbeiten, mich eine Stunde beim Training verbringen lässt."

Zunächst muss sich der Spanier an das neue Umfeld gewöhnen: "An dem Tag, als ich unterschrieben habe, musste ich um die Welt fliegen, von Los Angeles nach Singapur, dann bin ich nach London und habe trainiert. Nun muss ich mich an ein neues Team mit einem sehr taktischen italienischen Trainer, mit vielen Veränderungen, anpassen."

Am Samstag startet der amtierende Meister mit einem Heimspiel gegen Burnley (16 Uhr im LIVETICKER) in die neue Saison. Geht es nach Morata, am liebsten mit ihm im Sturm: "Ich möchte spielen."