Chelsea Clinton versus Donald Trump: Wer zieht den Kürzeren?

Chelsea Clinton versus Donald Trump: Wer zieht den Kürzeren?

Es wurde mal wieder Zeit für neuen Knatsch zwischen Donald Trump und den Clintons: Auslöser war ein Twitter-Post des US-Präsidenten, der sich gegen die ehemalige First Daughter richtete. Doch Chelsea Clinton feuerte gekonnt zurück.

Was war passiert? Beim G20-Gipfel in Hamburg sorgte eine Entscheidung von Donald Trump für Furore: Der ließ sich nämlich kurzzeitig von Tochter Ivanka im Konferenzraum vertreten – und das kam bei seinen Kritikern überhaupt nicht gut an. Die Blondine wurde prompt als unqualifiziert abgestempelt. Das sorgte wiederum bei Papa Trump für Ärger und den kanalisierte er, wie gewohnt in den sozialen Medien.

Am Montag twitterte er: "Wäre Hillary Clinton Präsidentin gewesen, und wäre Chelsea gebeten worden, für ihre Mutter Platz zu nehmen, während diese unser Land (am Verhandlungstisch) verrät, dann würden die Fake-Medien ‚Chelsea for President!‘ schreiben."

Chelsea Clinton reagierte prompt und bewies dabei sogar diplomatisches Geschick. Sie twitterte zurück und meinte: "Guten Morgen, Mister President. Es wäre meiner Mutter oder meinem Vater niemals in den Sinn gekommen, mich darum zu bitten. Waren Sie etwa dabei, unser Land herzugeben? Ich hoffe nicht."

Ihre Schlagfertigkeit begeistert die Online-Community, wie zahlreiche Kommentare unter dem Tweet beweisen. "Guten Morgen Chelsea, danke dafür, dass du einen trostlosen Montag so viel besser gemacht hast", meint ein User augenzwinkernd. Und ein anderer bemerkt: "Es ist, als wäre Trump in der vierten Klasse stecken geblieben. Er ist nie wirklich erwachsen geworden." Dieser Punkt geht also offenbar an Team Clinton.

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