Chelsea und Arsenal: Einigung im Poker um Olivier Giroud

Die Blues holen Antonio Contes Wunschstürmer vom Nachbarn aus dem Norden Londons. Alvaro Morata bekommt damit mehr Konkurrenz.

Der englische Meister FC Chelsea hat sich mit dem FC Arsenal auf einen Transfer von Stürmer Olivier Giroud verständigt. Die beiden Premier-League-Vereine einigten sich nach Goal-Informationen auf eine Ablöse in Höhe von 18 Millionen Pfund (etwa 20,5 Millionen Euro) für den Franzosen.

Arsenal steht seinerseits vor der Verpflichtung von Borussia Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang. Dadurch war bei den Gunners kein Platz mehr für Giroud, an dem auch der BVB Interesse gezeigt hatte.

Weg für Batshuayi zum BVB ist damit frei

Finalisiert werden soll der Deal mit Giroud am Deadline Day. Sein Vertrag bei Arsenal lief noch bis zum Sommer 2019. Wie lange er nun bei Chelsea unterschreibt, ist noch nicht gewiss. Es wird allerdings erwartet, dass die Blues von ihrer Politik abrücken, Ü30-Spielern nur Arbeitspapiere für jeweils ein Jahr anzubieten.

Lange Zeit hatte Chelsea um Edin Dzeko von der Roma geworben, mit dem Bosnier kam es aber zu keiner Einigung. Nach ihm galt Giroud als Wunschspieler von Trainer Antonio Conte, der unbedingt einen Angreifer mit England-Erfahrung wollte, um Alvaro Morata Konkurrenz zu machen.

Mit der Verpflichtung Olivier Girouds ist auch ein Chelsea-Abgang von Michy Batshuayi wahrscheinlich. Der Belgier wird mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht und könnte dort, zunächst auf Leihbasis, Aubameyang ersetzen.