Chauffeur von Weinstein packt aus: So übel ist der Hollywood-Mogul wirklich!

Harvey Weinstein soll an der Cote d’Azur an mehreren Sex-Orgien teilgenommen haben. (Bild: AP Photo)

Als bekannt wurde, dass Filmproduzent Harvey Weinstein reihenweise Frauen sexuell missbraucht haben soll, meldeten sich unzählige Schauspielerinnen und Prominente zu Wort. Nun äußert sich ein Chauffeur des Hollywood-Schwergewichts und behauptet: „Ich musste ihn zu Sex-Orgien fahren“.

Sie nannten ihn Schwein. In einem französischen Ort war Harvey Weinstein als „le porc“ bekannt. Das Schwein. Warum sie ihn dort so genannt haben, erzählt nun dessen ehemaliger Chauffer. Von 2008 bis 2013 war Mickael Chemloul der Fahrer des Filmproduzenten in Südfrankreich. Der Hollywood-Mogul verbrachte in den vergangenen Jahren regelmäßig Zeit an der Cote d‘Azur.

Was er dort genau tat, kommt nun allmählich zum Vorschein. Chemloul sagte der britischen Zeitung „The Sun“, dass Weinstein von Anwohnern nur noch als Schwein bezeichnet wurde. Und das nicht nur, weil er korpulent war und viel schwitzte. „Es war fürchterlich, für Weinstein zu arbeiten“, bekennt der 56 Jahre alte Limousinenfahrer.

Und das hat viele Gründe. Eines Nachts soll Weinstein auf der Rückbank des Autos eine attraktive Frau gehabt haben. „Sie war hübsch, etwa 25 bis 30 Jahre alt und etwas betrunken“, sagt Chemloul. „Plötzlich hörte ich nur, wie sie sagte: ‚Tu mir nicht weh‘“. Als er sich umdrehte, sah er wie Weinstein die Frau an den Haaren zog und ihr Gesicht in seinen Schoß drückte.

Mit dieser Frau soll er laut Chemloul eine Nacht in einem Hotelzimmer verbracht haben – während im Nebenzimmer Weinsteins hochschwangere Ehefrau Georgina schlief.

Harvey Weinstein mit seiner Noch-Ehefrau Georgina. Sie hat ihn unmittelbar nach Publikwerden seiner Taten verlassen. (Bild: AP Photo)

In der Limousine waren für Weinstein immer einige Dinge griffbereit. Dazu zählten unter anderem Süßigkeiten, Cola und Kaugummis. Aber auch Kondome und Viagra-Tabletten. „Das gab ihm die Energie, die er brauchte“, sagt Chemloul, „ich musste ihn oft zu Sex-Orgien fahren“. Alleine schon die Anwesenheit einer Frau soll Weinstein erregt haben. „Es war, als ob er einen Orgasmus hätte. Ein Tag ohne Sex war für Weinstein wie ein Sommertag ohne Sonne.“

Der Chauffeur erzählte in dem Interview ebenfalls, dass er nach einem Vorfall seinen Dienst gekündigt habe. Weil ein Treffen mit zwei Prostituierten nicht zustande kam, prügelte der Hollywood-Produzent auf seinen Fahrer ein. Leid tut ihm Weinstein nach dem Bekanntwerden all der Skandale nicht. Chemloul: „Mir tut nur Georgina sehr leid. Ich habe sie ein paar Mal gefahren und sie war sehr nett. Ich glaube, sie hat sich für das Verhalten ihres Mannes geschämt.“