Chaos Computer Club vs. Gipfel: „Den G20 hacken? Wir machen keine illegalen Dinge!“

Die Hack-Profis haben sich auf den Gipfel eingeschworen.

Da dürfte den G20-IT-Spezialisten bange werden. Die Hack-Profis vom Chaos Computer Club (CCC) haben sich auch auf den Gipfel eingeschworen. Die MOPO sprach mit Sprecher Jan Girlich (34) über geplante Aktionen, Kameras und den Überwachungsstaat.

MOPO: Herr Girlich, will der CCC den Gipfel hacken?

Jan Girlich: (lacht) Wir haben nicht vor, illegale Dinge zu tun.

Was machen Sie dann?

Wir setzen uns mit der Überwachung des öffentlichen Raumes auseinander. Während des Gipfels wird die Polizei auf zahlreiche Kameras zurückgreifen, um die Stadt zu kontrollieren. Das sehen wir kritisch.

Das ist aber kein typisches Gipfel-Phänomen …

Aber beim G20-Treffen wird über Überwachungsmaßnahmen diskutiert. Da wird etwa über das Managen des Flüchtlingsstroms gesprochen. Was dahintersteckt, sieht man in der deutschen Gesetzgebung. Dort soll die Privatsphäre jedes Asylbewerbers komplett abgebaut werden. Die müssen ihr komplettes soziales Netzwerk, ihre Handy-PINs freigeben. Solche Dinge stören uns, deswegen ist der G20-Protest eine gute Plattform, diese Dinge anzuprangern.

Werden wir mal konkret. Welche Aktion planen Sie?

In Wien wird jede Kameraposition öffentlich gemacht, in Hamburg nicht. Das wollen wir ändern und haben dazu die Plattform juvenal.org...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo