Champions League: Was tun, wenn's beim FC Bayern brennt?

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti (l.) und Stürmer Rober Lewandowski bei der Ballprobe

MÜNCHEN.  Der FC Bayern trifft an diesem Dienstag in der Champions League daheim auf den RSC Anderlecht (20.45 Uhr/Sky). Aber über Belgiens Meister machen sich die Münchner gerade nicht viele Gedanken. Sie haben mit sich selbst zu tun, mit schwachen Auftritten und zu kritischen Stürmern.

Beim FC Bayern war es schon immer so: Wenn ordentlich Öl im Feuer ist, muss einer der beiden löschen. Einer der Alphatiere Karl-Heinz Rummenigge oder Uli Hoeneß poltert oder kommentiert einen Brandherd, der andere beschwichtigt. Und so blieb es am Montag Präsident Hoeneß, auf die Causa Robert Lewandowski und dessen offene Kritik an der Transferpolitik des Vereins beschwichtigend zu reagieren.

Das vom Verein nicht autorisierte Interview im "Spiegel" empfand Hoeneß als "nicht so schlimm", nutzte die offenen Worte des Mittelstürmers aber als Vorlage: "Es ist immer gut, wenn sich Spieler Gedanken machen, aber es ist noch wichtiger, wenn sie sich um ihre Leistung kümmern, dann werden wir auch Erfolg haben." Das 0:2 in Hoffenheim am Sonnabend, diese "sehr, sehr schwache" Vorstellung, habe ihn "wahnsinnig geärgert", so Hoeneß, doch "da sehe ich noch keine Alarmglocken. Aber dass wir besser Fußballspielen müssen, ist klar". Schön gesagt. Alarmglocken sieht er nicht, vernehmen kann er das Gebimmel aber wohl schon.

Machtwort von Vorstandsboss Rummenigge

Der Vorstandsvorsitzende Rummenigge hingegen polterte und drohte Lewandowski mit Konsequenzen: "Wer öffentlich den Trainer, den Verein oder die Mitspieler kritisiert...

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