Champions League: Ticketstreit zwischen Sevilla und Manchester United

Im Achtelfinale der Champions League trifft Manchester United auf Sevilla. Schon weit im Vorfeld gibt es Ärger um die hohen Ticketpreise.

Im Achtelfinale der Champions League trifft Manchester United auf den FC Sevilla. Die hohen Ticketpreise in Spanien sorgen für Ärger, den die Red Devils mit eigenen Methoden lösen wollen.

Ende Februar und Mitte März steigen die beiden Partien zwischen ManUnited und Sevilla, wobei beide Klubs schon jetzt auf Kriegsfuß stehen: Sevilla verlangt von den Auswärtsfans ca. 100 Euro pro Ticket.

Das sorgt für Ärger unter den englischen Mitreisenden, die nun Förderung ihres Klubs erhalten. Die Red Devils senken die Ticketpreise auf 60 Euro, der gleiche Preis den Liverpool in der Gruppenphase zahlte.

Dies zahlt der Verein allerdings nicht direkt aus eigener Tasche, sondern aus den Mehreinnahmen, nachdem die Ticketpreise im Old Trafford für Sevilla-Fans im Gegenzug nun auch auf 100 Euro erhöht wurden.

Das wiederum rief nun den FC Sevilla auf den Plan, der nun selbst einen Zuschuss für seine Auswärtsfans einplant und die Karten ebenfalls um 40 Euro subventionieren will.

Insgesamt ein umstädnliches Unterfangen, denn nun zahlen alle Fans ohnehin genau so viel, wie wenn Sevilla auf Uniteds erste Anfrage, die Ticketpreise für Fans zu reduzieren, eingegangen wäre.