Champions League: Passend zu Halloween: Javi Martinez ist zum Fürchten gut

Das ging ins Auge: Martínez (2.v.l.) erlitt bei seinem Kopfballtor zum 2:1 eine Risswunde – spielte aber durch

Glasgow.  Javi Martínez hatte prächtige Laune am Mittwochmittag auf dem Flughafen von Glasgow, als die Bayern-Delegation ihren Rückflug nach München antrat. Das weiße Pflaster über der rechten Augenbraue war einerseits Souvenir des Ausflugs in den Celtic Park und erzählte andererseits die Story des Halloween-Abends. Fürchterlich. Ja, das war Martínez. Fürchterlich gut. Effizient und hart im Nehmen. Einfach der Beste: Der Spieler des Spiels.

Nach 77 Minuten köpfte der defensive Mittelfeldspieler in Mittelstürmer-Position eine Flanke von David Alaba zum entscheidenden 2:1 bei Celtic Glasgow ein. So entschlossen, so wuchtig, so Dieter-Hoeneß-mäßig, dass sich Martínez dabei eine Risswunde über der Augenbraue zuzog und kurzzeitig heftig blutete.

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Javi Martinez (r) erzielt das Tor zum 2:1 und verletzt sich dabei Andrew Milligan / dpa

Der Spanier nahm's locker, sagte hinterher gelassen: "Es hat weh getan. Aber ich ziehe mir gerne jedes Spiel einen Cut zu, wenn ich dabei ein Tor schieße." Auf der Scorer-Karte von Martínez steht nun sein erster Champions-League-Treffer im 38. Einsatz, sein achter insgesamt in seiner Bayern-Karriere, fünf davon waren entscheidende Treffer. Ein baskischer Dickschädel hält eben nur dann seine Birne hin, wenn's wirklich wichtig ist. Wenn man sich – wie geschehen – vorzeitig fürs Achtelfinale qualifizieren kann.

"It's just blood"

Auf die Reporterfragen nach seiner Gesichtsverletzung sagte er, passenderweise an Halloween: "Das ist nicht weiter schlimm. It's just blood." Nur Blut. Also nur die Ruhe. Die hat der 29-Jährige. Schließlich ist Martínez kein blutig...

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