Champions League: Müller: "PSG hat auch keinen Zaubertrank"

Der FC Bayern München hat sich mit dem 3:1 über Paris St.-Germain auf europäischer Bühne im Kreis der Favoriten zurückgemeldet. Thomas Müller erwartet sich etwas mehr Respekt vor seinem Klub.

Der FC Bayern München hat sich mit dem 3:1 über Paris St.-Germain auf europäischer Bühne im Kreis der Favoriten zurückgemeldet. Thomas Müller erwartet sich etwas mehr Respekt vor seinem Klub.

"Natürlich hatte Paris auch noch ein, zwei, drei gute Möglichkeiten, aber man hatte nicht das Gefühl, dass uns da eine Übermannschaft total überlegen war", sagte Müller nach der Partie. "Wir sind immer noch der FC Bayern."

Die Münchner hatten anders als beim 0:3 im Hinspiel den Parisern viel Ballbesitz überlassen und sich auf eine stabile Defensive sowie schnelle Konter verlassen.

"Die haben natürlich in der Offensive sehr gute Spieler, aber man sollte mal ein bisschen runter vom Gas gehen, wenn es drum geht, andere Mannschaften so hochzuheben", sagte Müller. "Zwischenzeitlich hatten wir glaube ich eine Eckballstatistik von 18:1 und es wird hier so getan, als ob Paris einen Zaubertrank hätte."

Müller schimpft auf Schiedsrichter Cakir

Am Ende stand es 4:4 nach Ecken. Auch in Sachen Torschüssen war das Spiel recht ausgeglichen (12:15, davon 4:8 aufs Tor). Die Bayern zeigten sich aber an diesem Abend effizienter und konnten sich auch auf Torhüter Sven Ulreich verlassen.

Der Ersatzmann von Manuel Neuer parierte sieben Schüsse, das war im FCB-Dress zuletzt Neuer im Viertelfinal-Hinspiel der Vorsaison gegen Real Madrid gelungen (10 Paraden beim 1:2).

Nicht ganz so begeistert war Müller dagegen von der Leistung des türkischen Schiedsrichters Cüneyt Cakir, der vor allem beim Verteilen der Gelben Karten keine gute Figur machte und mehrmals zu Ungunsten der Münchner entschied. "Ich hatte das Gefühl, ich bin bei einem Auswärtsspiel in Paris, so wie der die manchmal geschützt hat", sagte Müller.