Champions League: Kiel deklassiert Brest

SID
Champions League: Kiel deklassiert Brest

Der THW Kiel hat in der Champions League die passende Antwort auf die Krise in der Handball-Bundesliga gefunden. Der dreimalige Titelträger gewann gegen das weißrussische Spitzenteam HC Meschkow Brest deutlich mit 33:23 (15:10) und verbesserte mit dem vierten Sieg im neunten Spiel seine Ausgangsposition im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale.
"Unsere Abwehr war heute durchgehend gut, im Tor hat Niklas Landin stark gespielt und auch vorne haben wir gut und flüssig kombiniert", lobte Kiels Trainer Alfred Gislason bei Sky.
Zwei Tage nach der bitteren Niederlage beim abstiegsbedrohten Altmeister VfL Gummersbach lief für den THW zwar im ersten Abschnitt längst nicht alles nach Plan, aber immerhin stimmte die Einstellung. Mit der klaren Pausenführung im Rücken wuchs das Selbstvertrauen, Europameister Rune Dahmke traf zauberhaft zum 22:16. Kreisläufer Patrick Wiencek erzielte als erfolgreichster Spieler der Partie sieben Tore.
"Es ist ein unglaublich gutes Gefühl, dass wir auch in dieser Höhe gewinnen können", sagte Dahmke erleichtert: "Es kann nicht sein, dass wir uns so blamieren wie in Gummersbach. Auch für Wiencek sind die Leistungsschwankungen in dieser Saison nicht zu erklären: "Wenn wir wüssten wie, würden wir sie abstellen."
Am Mittwoch (19.30 Uhr/Sky) geht es für Kiel in der Champions League bei der SG Flensburg-Handewitt weiter. Der Nordrivale und Bundesliga-Tabellenführer hat als Zweiter der Gruppe B ein Spiel weniger als Kiel absolviert, allerdings drei Punkte mehr auf dem Konto. Die Zebras liegen derzeit auf Platz vier, die ersten sechs Teams qualifizieren sich für die K.o.-Runde.