Champions League: Joshua Kimmich warnt PSG und schwärmt von Ronaldo

Joshua Kimmich , Rechtsverteidiger des FC Bayern , hat sich in einem Interview unter anderem zu den Champions-League-Duellen mit Paris Saint-Germain, Ex-Trainer Pep Guardiola und den Qualitäten Real Madrids geäußert.

Joshua Kimmich, Rechtsverteidiger des FC Bayern, hat sich in einem Interview unter anderem zu den Champions-League-Duellen mit Paris Saint-Germain, Ex-Trainer Pep Guardiola und den Qualitäten Real Madrids geäußert.

Angesprochen auf die 0:3-Pleite im CL-Hinspiel bei PSG, die Carlo Ancelotti letztlich seinen Job kostete, sagte Kimmich der Bild: "Die haben uns ja nicht mit steil-klatsch auseinandergenommen. [...] Die drei Mopeds da vorne (Neymar, Mbappe und Cavani, d. Red.) beschäftigen mit Ball natürlich gleich mehrere Spieler in einem unglaublichen Tempo, dafür sind sie aber nicht die allerfleißigsten in der Defensive", merkte der 22-Jährige an. "Wäre das frühe 0:1 nicht gefallen, wer weiß, welchen Verlauf das Spiel damals genommen hätte."

Dass Bayern gegenüber Megaklubs wie PSG, Real Madrid oder Manchester City zuletzt abreißen lassen musste, glaubt Kimmich keineswegs. Dennoch ist er vor allem von den Königlichen beeindruckt: "Bei Real beispielsweise spürt man, dass sie auch ein Rückstand nicht aus der Fassung bringt oder nervös macht. Sie haben eine eingespielte Mannschaft, wissen um ihre Stärke in jeder Minute."

Kimmich schwärmt von Cristiano Ronaldo

Speziell die Effektivität von Reals Superstar Cristiano Ronaldo hat es dem Nationalspieler angetan. "Und vorne agiert ein Ronaldo, der dann mal eben ab Champions-League-Viertelfinale neun Tore macht wie in der vergangenen Saison", schwärmte Kimmich und fügte an: "Aber wir haben in Robert Lewandowski auch einen Mittelstürmer mit riesiger Qualität."

Seine ersten Schritte bei den Bayern hatte Kimmich in der Saison 2015/16 noch unter Pep Guardiola gemacht. Auch vom Katalanen hat er eine hohe Meinung: "Was er über die Gegner wusste und wie er Spielformen trainiert hat, das war schon beeindruckend! Auf dem Platz habe ich Räume gesehen, die ich vorher nicht kannte. Und meine Mitspieler standen genau da, wo Pep Guardiola es prophezeit hatte."

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