Champions League: Unter Heynckes blüht Müller bei den Bayern auf

Am Dienstag trifft der FC Bayern in der Champions League auf Celtic Glasgow

MÜNCHEN.  Trainer Jupp Heynckes dreht beim FC Bayern die Zeit zurück. Mit Erfolg. Seine Zeitmaschine sammelte Werte wie Disziplin, Respekt, Zusammenhalt plus sportliche Attribute wie eine stabile Defensive ein. Für Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge war Heynckes "nie richtig weg. Er hat seine Arbeit wieder dort fortgesetzt, wo er 2013 aufgehört hat". Einmal die Mannschaft komplett herunterfahren und wiederherstellen. Und siehe an: Neustart geglückt, das Update ist installiert.

Der erste deutsche Profi, der in zehn Spielzeiten der Königsklasse getroffen hat

Vor allem Thomas Müller läuft nun wieder einwandfrei. Beim 3:0 gegen Celtic Glasgow, dem dritten Spiel der Champions-League-Gruppenphase, traf er zum 1:0, per typischem Abstauber. Es war erst sein zweites Tor im 13. Pflichtspiel in dieser Saison. Zu wenig für den Weltmeister. Welche Klasse Müller hat, zeigt dagegen diese Statistik: Der 28-Jährige ist nun der erste deutsche Profi, der in zehn verschiedenen Spielzeiten der Königsklasse getroffen hat. Nummer 40 im 92. Match gegen die Schotten, Nummer eins beim Debüt am 10. März 2009 beim 7:1 gegen Sporting Lissabon.

Der Planet Müller ist wieder auf Kurs. Weil Heynckes das ständige Rein- und Rausrotieren der Stammkräfte, was Vorgänger Carlo Ancelotti zum Verhängnis wurde, ausgesetzt hat. Rotation? Nein, danke! Was besonders Müller gut bekommt. Vertrauen verleiht Flügel. "Thomas hat ein überragendes Spiel gemacht, hat sehr viel gearbeitet, nach hinten Löcher gestopft, war viel unterwegs – d...

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