Champions League: Herbe Enttäuschungen für Dortmund und Leipzig

Für DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund und wohl auch Vizemeister RB Leipzig geht es in der Champions League nur noch um den Trostpreis Europa League. Die beiden Bundesligisten liegen nach dem vierten Spieltag ihren Gruppe jeweils auf dem dritten Rang, der immerhin noch in die Europa League führt.

Einen Tag nach dem vorzeitigen Achtelfinaleinzug von Rekordchampion Bayern München in der Königsklasse erlitt Leipzig durch ein 1:3 (0:1) beim FC Porto in der Gruppe G einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Einzug in die nächste Runde. In der Gruppe H blamierte sich Dortmund wie schon im Hinspiel mit einem 1:1 (1:0) gegen Außenseiter APOEL Nikosia, der in der Gruppe H als Tabellenletzter ebenso nur zwei Zähler auf dem Konto hat wie der BVB.

Dortmund zeigte sich im Vergleich zum 1:1 im Hinspiel bei Nikosia zunächst stark verbessert und hatte die Partie vor der Pause gut im Griff. Nach einer starken Vorarbeit von Shinji Kagawa gelang Raphael Guerreiro in der 29. Minute die verdiente Führung für die Gastgeber. Unter anderem Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang hätte vor der Pause den Vorsprung der Westsfalen ausbauen können.

Mickael Pote vollendete dann in der 51. Minute eine schöne Kombination der Gäste zum Ausgleich. Die BVB-Abwehr gab in dieser Szene einmal mehr in dieser Saison eine schlechte Figur ab. Insgesamt war das Spiel der Dortmunder viel zu statisch und unstrukturiert, um der Favoritenrolle gerecht zu werden.

In Porto erwischten die Gastgeber einer Start nach Maß und gingen bereits in der elften Minute durch ihren Kapitän Hector Herrera 1:0 in Führung. Bei der vorangegangenen Ecke sah die Leipziger Hintermannschaft nicht gut aus. Emil Forsberg vergab kurz darauf eine gute Möglichkeit für die Sachsen, die im Hinspiel mit 3:2 gegen die Portugiesen ihren ersten Europacupsieg gefeiert hatten.

Nationalspieler Timo Werner gelang in der 48. Minute der Ausgleich für die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl, die sich aber nicht lange freuen konnte. In der 62. Minute war Danilo wiederum nach einem Standard für Porto erfolgreich, ehe Maxi Pereira (90.+3) für den Endstand sorgte. Porto hat nun auch im direkten Vergleich mit Leipzig die Nase vorne.