Champions League: Buffon bereut Schiri-Beschimpfung nicht: "Würde es wieder so sagen"

Juventus -Torhüter Gianluigi Buffon hat erklärt, dass er Schiedsrichter Michael Oliver jederzeit die gleichen Worte entgegenbrüllen würde wie er es nach dem umstrittenen Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit des Champions-League-Viertelfinals gegen Real Madrid getan hat.

Juventus-Torhüter Gianluigi Buffon hat erklärt, dass er Schiedsrichter Michael Oliver jederzeit die gleichen Worte entgegenbrüllen würde wie er es nach dem umstrittenen Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit des Champions-League-Viertelfinals gegen Real Madrid getan hat.

"Es waren logisch gewählte Worte. Ich würde es wieder so sagen, vielleicht mit einer etwas zivilisierteren Sprachwahl", sagte Buffon in der italienischen TV-Sendung Le Lene. Der Unparteiische sei "ein Junge, der sich in einer für ihn zu komplizierten Situation wiederfand. Zu konfus, einfach zu groß."

Oliver hatte nach einem Schubser von Juve-Verteidiger Medhi Benatia gegen Real-Angreifer Lucas Vazquez auf den Punkt gezeigt und damit die bereits sicher geglaubte Verlängerung verhindert. Buffon schimpfte daraufhin auf den Schiedsrichter ein und sah dafür die Rote Karte.

"Man muss mir das Recht eingestehen, meine Teamkollegen und die fünftausend mitgereisten Fans zu verteidigen", fuhr der 40-jährige Italiener fort. "Es war notwendig, auch wenn es mein Image beschädigt hat."

Für Buffon könnte der unrühmliche Abgang in Madrid sein endgültiger von der Champions-League-Bühne gewesen sein. Am Saisonende läuft sein Vertrag bei Juve aus, voraussichtlich wird er seine Karriere im Sommer beenden.

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