Champions League: EPFL will beschlossene CL-Reform kippen

Die Vereinigung europäischer Fußball-Profiligen EPFL hat angekündigt, die Reform der Champions League ab 2018 schnellstmöglich kippen zu wollen. Laut EPFL-Generalsekretär Georg Pangl führe der neue Modus zu einem noch größeren finanziellen Ungleichgewicht zwischen den absoluten Topklubs Europas sowie den mittleren und kleinen Vereinen, vor allem jenen aus kleineren Nationen.

Die Vereinigung europäischer Fußball-Profiligen EPFL hat angekündigt, die Reform der Champions League ab 2018 schnellstmöglich kippen zu wollen. Laut EPFL-Generalsekretär Georg Pangl führe der neue Modus zu einem noch größeren finanziellen Ungleichgewicht zwischen den absoluten Topklubs Europas sowie den mittleren und kleinen Vereinen, vor allem jenen aus kleineren Nationen.

"Real würde allein ein Antrittsgeld von rund 35 Millionen Euro bekommen, da sind die Puskas-Tore aus den 50ern noch immer etwas wert", sagte der Österreicher der Kronen Zeitung. Außerdem seien die Ligen selbst teils nicht begeistert. Pangl: "Die Vorstände in England und Spanien befürchten, dass das Geld für ihre Europacup-Vertreter zu einem größeren Gefälle in der Liga führen würde."

Zwar seien die Reformen für den Zyklus zwischen 2018 und 2021 voraussichtlich nicht mehr zurücknehmbar, betonte Pangl: "Aber es ist das erklärte Ziel der EPFL, die Reform danach zu kippen und durch einen gerechteren Modus zu ersetzen."

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