Champions League: Cavanis Elfmeterklausel ärgert Neymar in Paris

Neymar und Edinson Cavani streiten darum, wer für PSG die Elfer schießen darf

Geld regiert die Welt. Besonders die Fußballwelt und ganz besonders die bei Paris St. Germain. Beim neureichen Klub löst man Querelen innerhalb der Mannschaft offenbar mit harter Währung: Vorstandschef Nasser Al-Khelaifi soll einen jüngst entfachten Streit um das Privileg des Elfmeterschießens mit Geld zu beheben versucht haben. Den Zwist zwischen Neymar und Edinson Cavani wollte der Katarer der spanischen Tageszeitung "El País" zufolge dadurch aus der Welt schaffen, indem er Cavani dessen Elfmeter-Vorrecht abkauft – für eine Million Euro.

Dafür sollte sich der Uruguayer Cavani bereiterklären, demneuesten Stareinkauf Neymar (kam für 222 Mio. Euro Ablöse aus Barcelona) den Vortritt zu lassen. Eine entsprechende Klausel sollte in Cavanis Vertrag aufgenommen werden. Der Deal kam aber wohl nicht zustande, Cavani habe das Angebot abgelehnt. Grund dafür könnten Prämienvereinbarungen sein, wonach Cavani und Neymar für die Anzahl geschossener Tore zusätzlich entlohnt werden. Daran hatte sich zuletzt ein Streit zwischen den Stars der Franzosen, die am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) in der Champions League Bayern München empfangen, entzündet. Beim 2:0 gegen Lyon am 17. September forderte Neymar nach einem Elfmeterpfiff den Ball, doch Cavani bestand auf sein Vorrecht – und verschoss. In der Kabine fand der Streit angeblich eine Fortsetzung.

Das alles dürfte Wasser auf die Mühlen von Uli Hoeneß sein. Der Präsident des FC Bayern ist Kritiker der aus Katar alimentierten Klubs wie Paris und...

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