Champions League: Der BVB 2017 ist verunsichert, verkrampft und verärgert

Steht heftig in der Kritik: BVB-Coach Peter Bosz (r.) redet auf Mario Götze ein

Dortmund.  Die Bayern bleiben in Deutschland das Maß der Dinge – zumindest was das Finanzielle angeht. Der Rekordmeister hat in der vergangenen Champions-League-Saison 54,762 Millionen Euro an Uefa-Prämien und Geldern aus dem so genannten Marktpool eingenommen. Borussia Dortmund bleibt mit 52,825 Millionen Euro nur das Nachsehen. Schön war die Zeit.

Ob beide Teams auch in dieser Saison ähnliche Summen generieren können, ist fraglich, zu rumpelig gehen FCB und BVB durch die Gruppenphase. Bei den Dortmundern herrscht nach dem 1:1 gegen Apoel Nikosia gar Tristesse, und das ausgerechnet vor dem Gipfeltreffen in der Bundesliga am Sonnabend gegen die Bayern (18.30 Uhr, Sky).

Nach dem blamablen Remis gegen den Fußball-Zwerg ist die Geduld vieler Fans aufgebraucht, die den erneut enttäuschenden Auftritt des Teams mit Pfiffen quittierten. Zumindest in einer Hinsicht konnte Trainer Peter Bosz der anhaltenden Formkrise seines Teams Positives abgewinnen: "Vielleicht kommt das Spiel gegen die Münchner zum richtigen Moment. Vielleicht erwartet man weniger von uns."

Verbaler Lapsus von Marcel Schmelzer

Im momentanen Zustand ist der Bundesliga-Zweite wahrlich kein ernstzunehmender Kontrahent für den Branchenprimus. Es passte ins Bild vom negativen Lauf mit zuletzt nur einem Sieg in sechs Spielen, dass sich Marcel Schmelzer in erster Enttäuschung über den schlechtesten Champions-League-Start der Vereinsgeschichte einen verbalen Lapsus leistete und von einer "Krise" sprach, die er schnell in "schlechte Situa...

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