Champions League: Borussia Dortmund: Niedergeschlagen

Nach einem Schlag von Tottenhams Jan Vertonghen lag Mario Götze mit starken Schmerzen im Rasen. Ein Schneidezahn des BVB-Profis hatte sich dabei nach hinten verschoben

London.  Aus einem unerfindlichen Grund flimmerten üble Bilder über die Monitore im Innern des Wembleystadions. Bilder von Männern in Käfigen, die sich prügeln und treten, bis einer nicht mehr aufsteht. Eine völlig andere Sportart als jene, die zuvor draußen auf dem Rasen zu sehen war. Und doch fühlten sich die Fußballer von Borussia Dortmund nicht nur ein bisschen so, als wären sie mitten hinein geraten in einen solchen Schlaghagel, sondern sie sahen auch am nächsten Tag noch so aus.

Als Mario Götze am Donnerstag zum Abflug erschien, waren Teile seines Gesicht geschwollen, ein Schneidezahn verschoben, eine silberne Klammer in der Unterlippe hielt die Wunde zusammen. Ein Andenken an einen versehentlichen Hieb mit dem Arm von Jan Vertonghen, für die der Verteidiger von Tottenham Hotspur die Gelb-Rote Karte sah. An Götze waren die Fragen, die sich nach der 1:3-Niederlage in der Champions League auch rund um den BVB stellen, abzulesen: Wird es am Sonntag trotz des erlittenen Wirkungstreffers wieder gehen?

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Im Falle Götze lässt sich das vermutlich etwas einfacher beantworten. Der Nationalspieler, der in London zwecks Schonung erst später eingewechselt wurde, fand sich in der Nachspielzeit auf dem Rasen wieder, Blut tropfte aus seinem Mund, die letzten Minuten erlebte er nicht mehr auf dem Platz. Nicht nur er erschrak bei diesem Anblick. Am Tag danach fiel ihm das Sprechen schwer. Der Schneidezahn hatte sich bei dem Schlag nach hinten verschoben, ohn...

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