Champions League: Bittere Niederlage für Bayern München in Paris

Bayerns Arturo Vidal (l.) im Zweikampf mit Edinson Cavani

Diese Partie der Bayern bei Paris St.Germain galt als Reifeprüfung, als Härtetest. Ein Ausrufezeichen sollte hinter das aktuelle Leistungsvermögen der Ancelotti-Mannschaft gesetzt werden. Und nun? Nach dem bitteren weil chancenlosen 0:3 im zweiten Gruppenspiel der Champions League gestern Abend gibt es viele Fragezeichen. Nicht zuletzt um die mittelfristige Zukunft von Bayern-Trainer Carlo Ancelotti.

Denn diese Partie könnte ein Knackpunkt der Saison gewesen sein, ein Augenöffner. Das Umbruchjahr könnte ein ganz schwieriges werden – und zugleich wohl das letzte von Ancelotti, trotz Vertrages bis 2019. "Das sind natürlich keine schönen Zeiten, solche Niederlagen sind wir nicht gewohnt. Wir müssen jetzt als Mannschaft zusammenstehen und am besten am Sonntag in Berlin drei Punkte gewinnen", gab sich Arjen Robben kämpferisch.

Bank für Robben, Ribéry und Hummels, Tribüne für Boateng

Mit der Aufstellung sendete Ancelotti ein deutliches Signal: "Ich bin hier der Boss" Und verzockte sich. Seine Entscheidungen: Die ewige Flügelzange, das Pfund der Triple-Saison 2012/13, musste zuschauen. Arjen Robben und Franck Ribéry, was dem Franzosen in seiner Heimat sicher nicht geschmeckt haben dürfte. Stattdessen Thomas Müller über (halb-)rechts und James Rodríguez über links. Was für ein Risiko – dem ersten schmeckt die Position nicht, der zweite hat sie bei Bayern noch nicht gespielt. Für Mats Hummels verteidigte überraschend Niklas Süle. Jérome Boateng, der sich nachmittags noch via Twitter auf ...

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