Champions der Hauptstadt: Wer sind die Berliner Sportler des Jahres?

Patrick Hausding vom Berliner TSC

Berlin.  Der Berliner Sportfan ist erfolgsverwöhnt. Olympiasiege und WM-Titel sind keine Ausnahme, sondern die Regel. In den wichtigsten Mannschaftssportarten sind die Hauptstadt-Teams ebenfalls immer vorn dabei; sogar Hertha hat sich in den vergangenen beiden Jahren nach oben gearbeitet, obwohl der Klub gerade etwas schwierigere Zeiten durchlebt. Aber der ganz große sportliche Erfolg 2017, was soll das bitte gewesen sein? Gab es den überhaupt?

Der Berliner klagt eben ganz gern mal, am liebsten auf hohem Niveau. 40 Medaillen haben Athleten aus Berlin in diesem Jahr bei Welt- und Europameisterschaften gewonnen, elf davon in Gold. Sicher, es gab schon noch bessere Jahre, aber nach wie vor kann da keine deutsche Stadt mithalten. Deshalb wird auch diesmal, bei ihrer schon 39. Auflage, die Wahl der Berliner Sportler des Jahres keine leichte sein. Denn wer das Jahr Revue passieren lässt, sieht erneut erstaunliche Leistungen.

Pechstein wurde schon 1999 zum ersten Mal gewählt

Allen voran bei der unverwüstlichen Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. Sie gewann im Alter von fast 45 Jahren in Südkorea WM-Silber über 5000 Meter, und niemanden würde es noch wundern, wenn sie in gut drei Monaten am selben Ort ihr zehntes olympisches Edelmetall holen würde – nur um danach lässig zu verkünden, dass sie jetzt schon noch die Spiele 2022 in Peking reizen. Sie wurde übrigens 1999 zum ersten Mal Berlins Sportlerin des Jahres – und danach weitere sechs Mal.

Weltspitze sind unter ande...

Lesen Sie hier weiter!