Cesc Fabregas verrät: Xabi Alonso wollte im Sommer 2009 unbedingt zu Arsenal

Cesc Fabregas hat auf seine Zeit beim FC Arsenal zurückgeblickt und verraten, dass sein Landsmann Xabi Alonso im Sommer 2009 unbedingt zu den Gunners wechseln wollte.

"Er wäre dafür gestorben, um zu wechseln. Er hat im wahrsten Sinne des Wortes jeden angefleht, um zu Arsenal kommen zu dürfen", sagte Fabregas im Arsecast-Podcast. 

Alonso stand seinerzeit beim FC Liverpool unter Vertrag, spielte aber unter dem damaligen Cheftrainer Rafael Benitez keine Rolle mehr. Deswegen schaute sich der heutige Trainer von Real Sociedad II nach einer neuen Herausforderung um. Da die Gunners die von den Reds geforderte Ablösesumme von 20 Millionen Euro nicht zahlen wollten, kam der Transfer schließlich nicht zustande.

Fabregas über Alonso-Interesse an Arsenal: "Er war wie gemacht"

"Ich erinnere mich, dass er mir den ganzen Urlaub über geschrieben hat und mich gefragt hat, wie es denn aussehe. Ich glaube, er wäre ein großartiger Spieler für Arsenal gewesen. Er war wie gemacht für diesen Klub", so Fabregas weiter.

Fabregas hingegen hatte sein Bestes gegeben, um die Klubverantwortlichen von den Qualitäten Alonsos zu überzeugen. "Ich habe mit jedem gesprochen, mit dem ich auch nur sprechen konnte. Ich habe ihnen gesagt, dass er eine ideale Ergänzung für uns wäre", so der heutige Mittelfeldspieler der AS Monaco weiter. 

Spanien: Fabregas und Alonso gewannen gemeinsam die EM und die WM

Der Spanier, der gemeinsam mit Alonso im Jahr 2008 und auch 2012 die EM gewann, war sogar etwas enttäuscht, dass aus dem vermeintlich leichten Transfer am Ende doch nichts wurde. "Ich war etwas frustriert, weil dieser letzte Schritt gefehlt hat. Der Spieler würde alles dafür geben, um zu wechseln und es wäre eigentlich so leicht", blickt der 32-Jährige zurück.

Im August 2009 schloss sich Alonso schließlich für 34,5 Millionen Euro dem spanischen Top-Klub Real Madrid an. Fabregas kickte noch bis 2011 bei Arsenal, ehe er zum FC Barcelona wechselte. Im Jahr 2010 durften beide außerdem gemeinsam den spanischen WM-Titel in Südafrika bejubeln.