Celtics siegen im Topspiel - trotz bizarren Rauswurfs

Marcus Morris (m.) flog kurz vor Ende der Partie vom Feld

Trotz des Verletzungspechs haben die Boston Celtics das NBA-Topspiel gegen die Toronto Raptors für sich entschieden.

Die Celtics setzen sich dank eines Schlussspurts mit 110:99 (53:55) gegen den Spitzenreiter der Eastern Conference durch und machten damit das Rennen um den Top-Seed wieder spannend.

Bis gut fünf Minuten vor Schluss war es ein umkämpftes Spitzenspiel, dann drehten die Celtics auf. Beim Stand von 94:94 gelang Boston der entscheidende 10:0-Run.

Für Boston, das weiterhin unter anderem auf den verletzten Superstar Kyrie Irving verzichten musste, war es bereits der sechste Sieg in Folge. (Spielplan und Ergebnisse der NBA)

Bester Werfer bei den Celtics war Marcus Morris mit 25 Punkten, der genau wie Center Al Horford nach einer kurzen Verletzungspause, rechtzeitig für das Topspiel wieder fit war.


Morris fliegt nach Freiwurf raus

Morris sorgte zudem für kuriose Szenen in der hitzigen Schlussphase, als der Forward noch vor der Ausführung seines zweiten Freiwurfs vom Court flog. 

Zehn Sekunden vor Schluss wollte Morris bei einer Zehn-Punkte-Führung nur noch die Zeit von der Uhr nehmen. Dabei wurde er jedoch von Torontos CJ Miles gefoult. Morris regte sich darüber ziemlich auf, während Miles ihn nur angrinste – die Schiedsrichter verhängten ein Technisches Foul für beide Spieler.

Anschließend führte Morris seinen ersten Freiwurf aus – ließ sich danach aber erneut auf ein Wortgefecht mit Raptors-Spieler Serge Ibaka ein, wofür erneut jeweils ein Technisches Foul ausgesprochen wurde.

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Morris nahm es gelassen hin, gab dem Schiedsrichter einen Klaps auf den Hintern und verließ unter dem Johlen der Zuschauer das Spielfeld.

Durch den Sieg rücken die Celtics bei noch sechs ausspielenden Spielen bis auf zwei Siege an Spitzenreiter Toronto heran – und nächste Woche treffen beide Teams erneut aufeinander.