Ceconomy senkt Umsatz- und Gewinnprognose

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Das eingetrübte Konsumklima lässt den Elektronikhändler Ceconomy <DE0007257503> pessimistischer aufs laufende Jahr blicken. Eine schwächere Nachfrage, die Inflationsentwicklung und stark steigende Energiekosten belasteten vor allem die Regionen Deutschland, Österreich und die Schweiz, teilte das SDax-Unternehmen <DE0009653386> überraschend am Donnerstagabend nach Börsenschluss in Düsseldorf mit. Die gedämpfte Stimmung bei den Verbrauchern bekam das Unternehmen auch schon im dritten Geschäftsquartal mit, wie aus den ebenfalls vorgelegten vorläufigen Zahlen hervorgeht. Ceconomy geht davon aus, dass das eingetrübte Gesamtbild über das laufende Geschäftsjahr 2021/22 hinaus Bestand haben wird.

Der währungsbereinigte Umsatz soll nun auf Vorjahresniveau stagnieren. Das wären 21,4 Milliarden Euro. Bislang war das Management von einem "leichten Wachstum" ausgegangen. Als operatives Ergebnis (Ebit) sollen davon 150 bis 210 Millionen Euro bleiben - und damit in jedem Fall ein Rückgang im Vergleich zu den 237 Millionen Euro vom Vorjahr. Zuvor hatte der Vorstand noch "eine sehr deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr" in Aussicht gestellt.

Die neue Prognose gelte unter der Voraussetzung, dass sich die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine nicht wesentlich verschärfen und dass es aufgrund potenzieller Energie-Versorgungsengpässe sowie der Pandemie

nicht zu neuen weitreichenden Einschränkungen im Einzelhandel komme. Die endgültigen Zahlen für das dritte Geschäftsquartal will das Unternehmen am 11. August vorlegen.

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