CDU reagiert mit scharfem Angriff auf SPD-Offensive zur Bildungspolitik

Mit einem scharfen Angriff hat die CDU auf die Bildungsoffensive der SPD im Wahlkampf reagiert. "Wenn Sozialdemokraten versprechen, sich um Bildung zu kümmern, dann ist das für Eltern, für Lehrer und für Schülerinnen und Schüler kein Versprechen, sondern eine Drohung", sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber am Montag in Berlin.

Er verwies auf die schlechte Einstufung SPD-regierter Bundesländer im jüngsten Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Wenn die SPD sich des Themas annehme oder es für sich reklamiere, dann werde angesichts der SPD-Bilanzen im Bildungsbereich "der Bock zum Gärtner gemacht", sagte Tauber.

Der CDU-Politiker hob hervor, dass auch für die CDU die Bildungspolitik "natürlich ein wichtiges Thema sei". Mit über 17 Milliarden Euro stehe dem zuständigen Ministerium derzeit so viel Geld wie nie zur Verfügung. Es sei unstrittig, dass es zu weiteren qualitativen Verbesserungen noch "einer gemeinsamen Kraftanstrengung" bedürfe.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hatte zuvor seine Pläne für eine nationale Allianz für die Bildung in Deutschland vorgestellt. Vorgesehen sind darin zusätzliche Investitionen des Bundes von zwölf Milliarden Euro sowie ein massiver Ausbau von Ganztagsangeboten.