CDU-Politiker für Benennung von Straße oder Platz in Berlin nach Benedikt XVI.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte hat sich dafür ausgesprochen, einen Platz oder eine Straße in Berlin nach dem verstorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. zu benennen. "Den an Silvester verstorbenen Papst emeritus mit seiner Herkunft aus Deutschland sollten wir entsprechend seiner Bedeutung würdigen", sagte Hirte laut Mitteilung vom Mittwoch dem Portal The Pioneer. Er denke, "wir können auch ein bisschen stolz auf ihn sein".

Hirte sagte, der im Alter von 95 Jahren verstorbene Pontifex sei einer bedeutendsten Theologen des 20. Jahrhunderts gewesen. Als "großer Intellektueller, streitbarer Geist, als Präfekt der Glaubenskongregation und schließlich als Papst" habe er die katholische Kirche und die Gesellschaft über Jahrzehnte geprägt, fügte er hinzu.

"Benedikt XVI. war sicher nicht frei von Fehlern", sagte Hirte. Sein Rücktritt als Papst im Jahr 2013 habe "in der Demut vor dem Amt auch seine menschliche Größe" gezeigt. Er habe sich Deutschland immer sehr verbunden gefühlt und in seinem geistlichen Testament "auch besonders an die Deutschen" gewandt. "Eine Straße oder einen Platz nach ihm zu benennen, halte ich für angemessen", sagte Hirte.

cfm/bk