CAS weist Klage von 13 Russen auf Olympia-Teilnahme ab

13 russische Athleten scheitern vorerst vor dem CAS, weil ihre Klage abgewiesen wird

Das Ad-Hoc-Gericht des Internationalen Sportgerichtshof CAS hat die Klage von 13 Russen für eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang abgewiesen (SERVICE: Der Zeitplan von Olympia).

Das Gericht erklärte sich für nicht zuständig. Die Klage sei eingereicht worden, als das Schnell-Gericht in Pyeongchang noch gar nicht geöffnet hatte (SERVICE: Der Liveticker für Olympia).

13 russische Sportler, Ärzte, und Trainer hatten beim Ad-Hoc-Gericht des CAS dagegen geklagt, dass sie keine Einladung für die Winterspiele erhalten hatten.


Betroffen sind unter anderem der frühere Eisschnelllauf-Weltmeister Pavel Kulischnikow und Shorttrack-Läuferin Tatjana Borodulina. Die genaue Urteilsbegründung werde am Freitag veröffentlicht, hieß es (SERVICE: Der Medaillenspiegel bei Olympia).

47 weitere Fälle von russischen Sportlern und Trainern, die wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien bei den Winterspielen 2014 in Sotschi keine Einladung erhalten hatten, sind noch beim CAS anhängig.

Zu den betroffenen Athleten gehören Shorttrack-Ikone Wiktor Ahn und Biathlon-Star Anton Schipulin. Für diese Verfahren will das Gericht am Freitag (11.00 Uhr OZ/03.00 Uhr MEZ) die Urteile verkünden.