Caddilac Lyriq: Gute Chancen für Europa-Verkauf

Detroit (dpa/tmn) - Cadillac erwägt den Export des elektrischen Lyriq nach Europa. «Das Unternehmen elektrifiziert sich und uns eröffnet das neue Chancen», sagt Mahmoud Samara, der das Geschäft auf dem Kontinent verantwortet. Er will ein «substanzielles Portfolio aus Elektrofahrzeugen» über den Atlantik holen.

Das detaillierte Modellprogramm wollen die Amerikaner zwar erst im nächsten Frühjahr erläutern, doch spricht vieles dafür, dass der Lyriq kurz danach als erster elektrischer Cadillac den Anfang macht, deutete Samara an.

E-Auto mit rustikalem Auftritt

Der knapp fünf Meter lange Crossover im Format von Audi e-tron und BMW iX ist den USA gerade zu Preisen ab 60 000 US-Dollar in den Handel gekommen. Er fährt mit einem 250 kW/340 PS starken Motor im Heck und einer 102,4 kWh großen Batterie im Boden rund 520 Kilometer weit, so der Hersteller.

Im nächsten Jahr soll es zudem noch Variante mit einem zweiten Motor im Bug geben. Dann steigt die Leistung auf 367 kW/500 PS und die Kraft wird auf alle vier Räder verteilt. Bei identischer Batterie wird die Reichweite dann allerdings etwas geringer sein.

Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gelingt schon beim Hecktriebler in knapp fünf Sekunden und das Spitzentempo ist auf rund 200 km/h limitiert. Geladen wird der Lyriq zu Hause mit bis zu 19,2 und an der DC-Schnellladestation mit bis zu 190 kW, so dass im Idealfall binnen zehn Minuten der Strom für 120 Kilometer fließt, so der Hersteller.

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